Das Geschäftsjahr 2009 war für die HOCHDORF-Gruppe anforderungsreich und turbulent. Insbesondere die umgesetzten Restrukturierungen, die Wirtschaftskrise und auch der starke Schweizer Franken führten zu einem negativen Geschäftsergebnis von CHF 4.9 Mio. Dies bei einem Bruttoumsatz von CHF 360.8 Mio. und bei einer verarbeiteten Milchmenge von 320.4 Mio. kg. Das Verkaufsvolumen wurde auf 82'589 Tonnen (+5.9%) gesteigert und die Produktivität signifikant erhöht.
Die Toplines im Vorjahresvergleich:
Die HOCHDORF-Gruppe
– erzielt einen Reinverlust von CHF -4.9 Mio. (gegenüber einem Reingewinn von CHF 1.6 Mio. im Vorjahr);
– erarbeitet einen EBIT von CHF 3.4 Mio. (1.0% des Produktionserlöses);
– erzielt einen EBITDA von CHF 13.9 Mio. (4.2% des Produktionserlöses; +1.1% gegenüber dem Vorjahr);
– verbessert den Cashflow erarbeitete Mittel auf CHF 11.5 Mio. (+3.4% gegenüber dem Vorjahr);
– erhöht den operativen Cashflow aus Betriebstätigkeit auf CHF 51.0 Mio (14.5% des Nettoverkaufserlöses);
– erzielt einen Free Cashflow von CHF 10.6 Mio. (VJ CHF -56.4 Mio.);
– erarbeitet einen Brutto-Verkaufserlös von CHF 360.8 Mio. (-8.1% gegenüber dem Vorjahr);
– verarbeietet 320.4 Mio. kg Milch (-10.8% gegenüber dem Vorjahr);
– erhöht das Aktienkapital von CHF 6.0 Mio. auf CHF 9.0 Mio;
– erreicht per 31.12.2009 eine Börsenkapitalisierung von CHF 93.6 Mio. (VJ CHF 118.8 Mio.);
– verfügt über einen Eigenfinanzierungsgrad von guten 54.4% (VJ 54.6%).
2010: Ausblick
Den Fokus legen wir im Jahr 2010 auf eine Erhöhung unserer Rentabilität und weiteres Wachstum. Die Zukunftsaussichten und die Chancen für die HOCHDORFGruppe erachten wir als intakt:
– Infolge steigender Weltbevölkerung und einem immer grösseren Anteil an Menschen mit dem Bedürfnis nach gesunden und natürlichen Nahrungsmitteln besteht ein grosses Potenzial auf Exportmärkten für in der Schweiz hergestellte Produkte.
– Die politischen Rahmenbedingungen für die Milchproduktion im Grasland Schweiz dürften sich weiter verbessern.
– Mit substanziellen Optimierungs- und Kosteneffizienzprogrammen nähern wir unsere Produktionskosten Schritt für Schritt einem EU-kompatiblen Kostenniveau. Wir bereiten uns so auf die zu erwartenden Agrarfreihandelsabkommen vor.
– Die Kontinuität bei den Führungskadern ist sichergestellt.